Elektroauto Prämie 2026: So könnte die neue E-Auto-Förderung aussehen

  • So könnte die neue E-Auto-Förderung aussehen


    Laut Umweltminister Schneider soll bald bekannt werden, wer künftig Geld vom Staat für den Kauf eines E-Autos bekommt. Das Förderprogramm sei fast fertig. Experten und Verbände haben klare Vorstellungen, was in welcher Höhe unterstützt werden sollte.


    So könnte die neue E-Auto-Förderung aussehen
    Laut Umweltminister Schneider soll bald bekannt werden, wer künftig Geld vom Staat für den Kauf eines E-Autos bekommt. Das Förderprogramm sei fast fertig.…
    www.br.de



    Was plant die Bundesregierung bisher?

    Geplant war ein Basiszuschuss von 3.000 Euro pro Fahrzeug für Privathaushalte. Familien sollen mehr Geld bekommen. Wie genau die staatliche Unterstützung aussehen soll, will Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) nach Informationen des ARD-Hauptstadtstudios in den nächsten Tagen bekanntgeben. Die Lobbyorganisation Agora Verkehrswende und die Stiftung Klimaneutralität haben auf der Grundlage einer repräsentativen Umfrage unter potenziellen Autokäufern und eines Rechtsgutachtens Vorschläge erarbeitet.


    Was fordern Verbände und Klimaschützer?

    Danach sollte die Förderung auf Personen mit einem Bruttoeinkommen von bis zu 4.000 Euro pro Monat begrenzt werden, sodass vor allem Haushalte mit kleinen und mittleren Einkommen profitierten. Die von der Bundesregierung angedachte Obergrenze von 80.000 Euro Jahreseinkommen pro Haushalt sei mit Blick auf Single-Haushalte zu hoch angesetzt. Außerdem sollte es nur für vollelektrische Fahrzeuge Geld geben, nicht für Hybrid-Autos. Dies mache industrie- und klimapolitisch am meisten Sinn, sagt Christian Hochfeld von Agora Verkehrswende.

    Die Bundesregierung dürfte das anders sehen. Mit dem Förderpaket versucht sie, einerseits die E-Mobilität voranzubringen, andererseits der Autobranche aus der Krise zu helfen. Dazu sei es wichtig, auch Hybrid-Fahrzeuge zu fördern, so die Koalition. Viele Kunden seien beim Kauf eines reinen E-Autos noch vorsichtig.


    Welche E-Autos sollten gefördert werden?

    Die Stiftung Klimaneutralität warnt davor, den Kauf von teuren Fahrzeugen finanziell zu unterstützen. Das Förderprogramm sollte sich auf günstige und mittlere Preisklassen konzentrieren. Hier seien die Preisunterschiede zwischen E-Auto und Verbrenner am höchsten.

    In der Preisklasse über 60.000 Euro schneiden Elektrofahrzeuge oft schon günstiger als vergleichbare Verbrenner ab, insbesondere wenn man die Gesamtkosten über die Lebensdauer betrachtet. Thorsten Losse-Müller von der Stiftung Klimaneutralität sagt: "Für die teuren Fahrzeugsegmente braucht es deshalb keine zusätzliche staatliche Förderung." Stattdessen wäre es wichtig, den Kauf von gebrauchten E-Autos möglichst schnell in das Förderpaket aufzunehmen.


    Was sagt die Autobranche?

    Unabhängig von den Förderdetails, glaubt die Autobranche an einen kräftigen Schub. Der Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK) rechnet mit einer steigenden Nachfrage nach neuen Elektroautos, wenn die Förderung kommt. Dann könnte es rund 740.000 Neuzulassungen geben. Das wären fast 30 Prozent mehr als in diesem Jahr. "Unsere Vorhersage beruht auf der Annahme, dass die geplante Unterstützung der Bundesregierung für private E-Auto-Kunden rückwirkend zum Jahresbeginn 2026 startet", betont Verbandspräsidentin Imelda Labbé.

    Gleichzeitig müsste die Ladeinfrastruktur weiter stark ausgebaut werden. Das fordern auch Verkehrsexperten und Verbände wie Agora Verkehrswende. Die bürokratischen Hürden müssten reduziert werden, um schnell die Zahl der Ladesäulen zu erhöhen.

  • Gutes Thema. Ich lese mich aktuell auch ein. Aktuell herrscht nur eines. Unklarheit! Ich habe gerade in einer Community gelesen das morgen neue Informationen veröffentlicht werden könnten.


    Förder-Unklarheit bremst Elektroauto-Käufe stark aus


    Förder-Unklarheit bremst Elektroauto-Käufe stark aus
    In einer Umfrage geben 76 Prozent der Kaufinteressierten von E-Autos an, ihre Entscheidung aufzuschieben. Dabei gäbe es ein Momentum, das genutzt werden sollte.
    www.elektroauto-news.net



    Agora & Stiftung Klimaneutralität: Elektroauto-Förderung nur bis 4.000 Euro Bruttoeinkommen


    Agora & Stiftung Klimaneutralität: Elektroauto-Förderung nur bis 4.000 Euro Bruttoeinkommen
    Die Förderung privater E-Pkw soll sich laut Agora auf Personen mit bis 4.000 € Brutto-Einkommen und Fahrzeuge bis circa 60.000 € fokussieren.
    ecomento.de

  • Ich habe gerade in einer Community gelesen das morgen neue Informationen veröffentlicht werden könnten.




    Livestream
    Offizielle Internetseite des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit - BMUKN
    www.bundesumweltministerium.de


    Livestream am Freitag, den 16.01. ab 09:30 Uhr: Pressekonferenz zur geplanten E-Auto-Förderung

  • Also ganz ehrlich ich verstehe diese Förderung nicht. Bis 80.000€ Haushaltseinkommen, zwei Personen die Mindestlohn plus Urlaub und Weihnachsgeld bekommen, sind schon bei 60.000€ solche Menschen können sich bei weitem kein Neuwagen leisten, da helfen die paar Euro Förderung auch nicht.


    Finde ich ein bisschen knapp bemessen....

  • Die Eckdaten stehen fest, da wird sich nichts mehr ändern, offen ist nur ob gebrauchte auch noch gefördert werden und Hybride.


    Die Förderung ist für Haushalte mit geringen bis mittleren Einkommen und genau da ist das Problem. Solche Haushalte kaufen keine Neuwagen sondern gebrauchte...


    Bis 120k Haushaltseinkommen hätte sie schon sein müssen, so wird ein Großteil sie nicht nutzen können oder man umgeht es, in dem man einfach das Auto auf Opas Namen kauft 🤣



    Auf der Seite vom Verkehrsministerium kann man es ja auch schon nachlesen.

  • Ursprünglich war geplant, dass Schneider die Details der Kaufprämie am Freitagvormittag vorstellt. Doch die Pressekonferenz wurde kurzfristig auf einen späteren Zeitpunkt verlegt. „Der Termin wird von ursprünglich heute auf Montag verschoben, um noch letzte Detail-Abstimmungen innerhalb der Bundesregierung vornehmen zu können“, teilte das Ministerium mit.



    NEUER E-AUTO-ZUSCHUSS
    Bis zu 6000 Euro Förderung pro Auto – Anträge sollen auch rückwirkend gestellt werden können


    Neuer E-Auto-Zuschuss: Bis zu 6000 Euro Förderung pro Auto – Anträge sollen auch rückwirkend gestellt werden können - WELT
    Nachdem die Ampel-Regierung E-Auto-Zuschüsse strich, will Friedrich Merz‘ schwarz-rote Koalition das Instrument wiederbeleben. Sein Bundesumweltminister…
    www.welt.de

  • Das Einkommen, als Betrag spielt erstmal nur auf dem Papier eine Rolle, die Hersteller werden dann schon passende Leasing / Finanzierungsangebote

    bringen damit Sie Ihre Ware auf die Straße bekommen. Und wenn jemnad das einfach nicht will( Leasing/ Finanzierung) speilt es sowieso keien Rolle.

    Bzw. Dann gäbe es ja noch die geliebte Hausbank. Im Glauben wenn Sie beim Autohaus bar zahlen ( überweisen) noch etwas Rabatt zu bekommen. :/

  • Barzahler sind nicht willkommen. In der Regel bekommt der Verkäufer zusätzlich von der Bank noch eine Provision wenn man finanziert oder least. Da Verkäufer von Provision leben, will er das natürlich mit verkaufen. Außerdem hat es ja nur eine bestimmte Laufzeit wenn die endet, können sie dir wieder ein neues aufquatschen.


    Als Barzahler biste weg, bringst keine Zinsen und kommt nach 36 Monaten auch nicht wieder weil dein Leasing / Finanzierung endet.




    Aber alles hat ja nix mit der Förderung zutun, die bekommst ja vom Staat und nicht vom Autohändler.