Vorgestellt habe ich mich ja bereits schon vor einigen Monaten.
Da ich den Mini nun die ersten 3.000 km durch die Lande gescheucht habe, schreibe ich einmal etwas über die ersten ErFAHRungen mit dem Gokart.
Vorweg, der J01 ist mein dritter Mini. Den ersten gab es 2021, ein Cooper der Baureihe F56 in Chili Red. Vor diesem Mini hatte ich lange Zeit einen Dienstwagen, die Fahrzeuge rekrutierten sich aus dem Portfolio eines deutschen Premiumherstellers. Zum Mini bin ich dann durch einen Jobwechsel gekommen und weil ich als Zweit- und Spaßfahrzeug einem BMW M2 CS hatte. Der Marke Mini gegenüber hatte ich zwar keine Vorbehalte, dem Auto dann aber vielleicht doch. Ich sah - man möge es mir verzeihen - einen Mini eher als Mädelsauto. Nach der Probefahrt war aber klar - der kleine Cooper wird mein neuer daily driver, weil die Probefahrt Spaß gemacht hatte und mir das Dienstwagenportfolio meines neuen Arbeitgebers nicht gefiel.
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Nach drei Jahren Leasingzeit stand die Frage im Raum, wie es weitergeht. Ein BEV war für mich als eingefleischtem Petrolhead nahezu undenkbar. Also habe ich mich dazu entschieden, es für drei Jahre mal auszuprobieren - und der Mini Cooper SE lag da natürlich nahe. Der F56 fährt gut, die Reichweite passt mir, es gibt ja noch einen Verbrenner (aber nicht mehr den BMW). Also einen Cooper SE in Melting Silver geleast. Der Mini sorgte dafür, das ich ein absoluter Fan des elektrischen Fahrens wurde. Mission accomplished.
Noch kurz zum jetzigen J01, eben ein S mit JCW-Trim und dem Paket M. Für den Aktionsradius ist es bewusst der S geworden, von den Fahrleistungen hätte auch ein normaler Cooper gereicht. Die Ausstattung empfinde ich als zweckmäßig: Gutes Licht, alle wichtigen Assistenten und eine fetzige Optik.
Szenenwechsel, die ersten 3.000 Kilometer, wie waren sie den nun? Ziemlich gut, aber auch nicht ganz frei von Kleinigkeiten. Wobei diese eher die App und die Verknüpfung mit dem Auto betreffen. Der Mini selbst fährt sich richtig gut, einzig die Lenkung empfinde ich als etwas stumpf, Die Bauqualität ist gut, kein Klappern, kein Knistern. Die Materialanmutung im Interieur ist ja schon oft diskutiert worden. Es gibt hier aber auch ein paar Verbesserungen und Aha-Momente. Fange mit diesen an - wer ein JCW-Interieur hat, der fasst mal an die seitliche Verkleidung des Sitzes und betrachtet die Abdeckung des Sitzlehnengelenks. Richtig, dort gönnt sich Mini eine viel wertigere Oberfläche, die Abdeckung des Lehnengelenks hat sogar eine rote Ziernaht. Auch der Teppich im Kofferraum ist gegenüber dem F56 wertiger, denn der dortige Nadelfilz war ein Staub- und Schmutzfänger per se. Der neue Teppich ist viel pflegeleichter.
Nun zu den „gremlins“ in der Software bzw. der Kommunikation zwischen App und Auto sowie dem manchmal erratischen Eigenleben einiger Funktionen: Beim Auto angefangen, die Entriegelung des Ladesteckers funktioniert bei Ladeende manchmal, manchmal aber auch nicht. Dann muss mit dem Taster manuell entriegelt werden. Warum das Lenkrad so unglaublich dick Sein muss, verstehe, wer will. Ich finde das völlig übertrieben
Die App „vergnügt“ mich mit gelegentlichem Ausfall der Funktion „Meine Fahrten“ und beschert mir Kontakt zur Mini-Kundenbetreuung - ein Reset hier, ein Update da. Zuletzt, beim Verlassen des Mini erscheint ja immer das kleine Auswahlmenü für die Alarmanlage, das Ladeziel und die Standklimatisierung. Warum das ganz langsam und vorsichtig aus dem Hintergrund erscheint - ich weiß es nicht. Sinn macht das irgendwie nicht.
Soviel zu den ersten 3.000 Kilometern. Als nächstes steht die Anschaffung eines Winterradsatzes an. Da schwanke ich noch zwischen reinen Winterreifen und Ganzjahresreifen.
Wer bis hierher dabeigeblieben ist - Danke fürs Lesen! To be continued…