Beiträge von Pietsprock
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MINI J01 SE
Für das zurückliegende Wochenende bekam ich von der Bobrink-Gruppe den neuen E-MINI zur Verfügung gestellt, um zu testen ob die neue MINI-Generation für mich geeignet wäre - natürlich erst nach Abschluss meines laufenden Projects One M
Ziel: 500 Kilometer Reichweite und unter 10 kWh auf 100 Kilometer
Der Wagen war ein Cooper SE mit 54 kWh Akkukapazität, 218 PS und einem maximalen Drehmoment von 330 Nm
Vom F56 kommend musste ich mich zunächst an das minimalistische Cockpit gewöhnen, aber die über das OLED-Instrument steuerbaren Funktionen erklären sich fast intuitiv …
Bei Abholung hatte der sonnengelbe Wagen 660 Kilometer auf dem Tacho und der Durchschnittsverbrauch ab Werk stand bei 15,6 kWh… die erste Schnapszahl folgte also schnell…
Die Strecke von Bremen nach Hamburg war dann staufrei und endete nach 140 Kilometern mit 9,5 kWh im Schnitt - ein guter Start…
Samstag blieb der Wagen stehen und Sonntag ging es dann zur NordArt in Büdelsdorf bei Rendsburg und somit 100 Kilometer pro Richtung… Zwischenzeitlich hatte ich rausgefunden, wie man das One-Pedal-Drive aktiviert, nämlich indem man den Wählhebel einfach in Position D nochmal drückt und somit auf B stellt… ich persönlich mag das OPD sehr, auch wenn es bei mir auf der Autobahn wenig zum Einsatz kommt…
In Büdelsdorf angekommen standen 10,0 im Display, allerdings wusste ich vorher, dass die Hinfahrt etwas mehr Strom erfordert was durch zwischenzeitlichen Regen noch verstärkt wurde…
Zurück in Hamburg standen dann 9,8 KWh im Display und 187 Restkilometer und damit sollte es bis zurück nach Bremen reichen…
In Bremen bin ich dann nach 474 Kilometern mit 26 Restkilometern angekommen und somit habe ich die 500 Kilometer geschafft… und mit 9,8 kWh bin ich knapp unter meinem Wunschverbrauch geblieben…
Fazit: ein tolles Auto, was gut auf der Straße liegt und gut durchzieht… Innenraum Gefühl mit mir der Häckeloptik gut, allerdings sind die Kunststoffflächen in Hartplastik, was beim F56 definitiv schöner gemacht war… darüber kann man aber wegsehen…. Den Tacho vorm Lenkrad habe ich nicht vermisst, da das HUD dieses gut ersetzt…
Im direkten Nebeneinander sieht man, dass der Wagen etwas gewachsen ist…
Vielen Dank an Alexander Sommer von der Bobrink-Gruppe, dass ich diesen Test durchführen konnte
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Also in der Hauptsache Autobahnverkehr. Mit welchem Reifendruck und Fahrmodus fährst du wenn ich fragen darf? Es wird ein staureiches Wochenende aber das scheint machbar. Viel Erfolg!
Reifendruck steht auf 2,7 - lasse ich so
Als ich in Bremen aufgebrochen bin, hatten sich die Staus in Richtung Norden aufgelöst… Morgen früh nach Rendsburg müsste es eigentlich auch passen…
Ich fahre immer im Green-Modus
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@Schaunmermal für mich ist das nicht anstrengend, sondern entspricht meiner gewohnten Fahrweise.
Mein F56 Cooper D (von Juni 2014), der inzwischen 844.000 Kilometer hinter sich hat, hat einen Gesamtdurchschnittsverbrauch von 2,95 Litern auf 100 Kilometer. Das geht nur mit entsprechender Fahrweise.
Zu dieser Fahrweise bin ich gekommen, nachdem ich 2003 wegen zu schnellem Fahren 1.350 € zahlen musste und zusätzlich 4 Wochen zu Fuß gehen musste. In den zurückliegenden 21 Jahren habe ich dadurch etwa 40.000 € an Spritkosten eingespart.
Beim SE muss ich nun nur noch rausfinden, wie ich das one-pedal-drive aktiviere, dass ich von unserem i3 natürlich gewohnt bin.
Grüße
Peter
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Aha es geht los
Pietsprock Welche Ziele hast du dir gesetzt?Es wär toll, wenn ich 450 Kilometer Reichweite schaffe, was einen Verbrauch von etwa 10 kWh bedeutet…
Aktuell liege ich knapp unter 10 kwh und bei etwa 500 Kilometern Reichweite…
Morgen geht’s von Hamburg nach Rendsburg und zurück… und Montag dann wieder nach Bremen…
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Die Höhe der Schutz-Zölle war so zu erwarten…
Es sind übrigens keine „Strafzölle“ sondern Zölle, die den eigenen Handelsraum schützen sollen…
Ein Ergebnis der Globalisierung und weitgehender Handelsabkommen war, dass viele Firmen davon ausgegangen sind, dass man fertigen kann wo man möchte und es billig ist…
Das die weltweiten politischen Entwicklungen dieses zurückdrehen, führt nun dazu, dass Produktionsentscheidungen komplett falsch waren…
Die USA erheben 100 Prozent (und mehr) auf Einfuhren aus China, was dazu führt, dass der e-MINI dort von vorn herein nicht angeboten wird und die EU nun gut 38 % …
Die Produktion der e-MINIs wird deshalb nach Oxford geholt - ob überhaupt weiter in China gefertigt wird, steht derzeit zur Diskussion. Die Qualität ist nicht wie erwartet und es muss hier nachgearbeitet werden, die Kooperation mit Great Wall China ist aufgekündigt und somit könnte es ein kurzer (und teurer) Ausflug gewesen sein…
Vollkommen absurd, dass man die Fertigungskapazitäten in Born dafür platt gemacht hat…