Ich hatte zum Glück keinen Chemie-Leistungskurs, aber ich kann mich noch gut an meine Unterrichtsstunden zum ph-Wert erinnern und ich habe seit 33 Jahren ein Auto.
- Zur Chemie: man putzt mit Säure oder Lauge und je nach dem Untergrund oder dem Dreck mit allem was dazwischen liegt.
- Zu meinen Autos: in allen gefahrenen Fahrzeugen gab es unterschiedliche Materialien: Velours, Alcantara, Leder, Kunstleder, Kunststoff, Stoff, Neopren, Alu, Glas, Holz und ich habe jetzt bestimmt ganz viele Materialien vergessen. Manche meiner Fahrzeuge habe ich ganz schön lange gefahren, oft auch neben anderen, die ich parallel dazu hatte.
Eine Regel hatte für mich immer Bestand - mit Spüli und Allzweckreiniger machst Du nie was falsch. Dabei habe ich ganz straff und schwäbisch dosiert, nichts mega aufgeschäumt, bin nichts mit Radikalem angegangen, habe lieber ein bisschen länger das Milde einwirken lassen, als das Krasse flott flott zu benutzen. Ich bleibe für mich bei stark verdünntem Spüli oder stark verdünntem Allzweckreiniger und nehme im äußersten Notfall mal einen Spezialreiniger vom Autohersteller. Ich habe für die Tabelle die KI bemüht und verschiedene Reiniger, das BMW Veganza Kunstledermittel (von MINI gibt es kein eigenes Mittel... und die verkaufen doch fast alle Autos damit) und das von Waschguru einsortieren lassen. Die Ergebnisse finde ich überraschend. Besonders spannend finde ich online gesucht "bei Kunstledersitzen keine alkoholischen Mittel verwenden" - das von BMW hat Alkohol drin... Von Perplex habe ich die Marke "Colourlock" gelernt (Danke!) und habe dazu einen Kunstlederpfleger gefunden, den ich nun kaufen werde - wenn ich schon meine Sitze mit schlimmen Putzmitteln ärgere ![]()
DIe schlimmsten Flecken waren in meinem Autofahrerleben übrigens: Wasserflecken auf Stoffsitzen und Erbrochenes eines betrunkenen Mitfahrer auf dem Teppich im Fußraum. Da war jeweils die beste Lösung "Vanish Spray".