Beiträge von bricks

    butchooka Das Argument mit dem zeitlichen Unter-Druck-Setzen bzw. dem Gefühl, unter Druck gesetzt zu werden, kann ich auch vom Neuwagenkauf her nachvollziehen. Allerdings lag es dort nicht primär am Agenturmodell, sondern am Umstand der Produktion im weit entfernten China.


    Früher habe ich meinen Neuwagen frei konfiguriert. Dieser wurde dann in der Produktionsplanung für den jeweiligen Produktionszeitraum des Modells hintenangestellt – außer (Achtung: Agenturmodell!) der Händler vor Ort hatte über nicht abgerufene Großkundenkontingente, Beziehungen etc. die Möglichkeit, den Prozess erheblich zu beschleunigen. Danach wurde der MINI kurz über den Ärmelkanal verschifft und war eine gute Woche später bereit zur Auslieferung. Heute steht erst einmal eine monatelange Seereise an …


    Bei meinem F56 JCW konnte ich vor ein paar Jahren durch den Einsatz des Verkäufers die Lieferzeit für mein frei konfiguriertes Fahrzeug von über drei Monaten auf nur fünf Wochen reduzieren. Das wäre im Agenturmodell nicht möglich gewesen.


    Wenn man heute einen MINI nach eigener Konfiguration bestellen will, wartet man meiner Erfahrung nach bis zu neun Monate auf das Fahrzeug. Die einzige Möglichkeit, früher an das Fahrzeug zu kommen, ist die Hoffnung, dass ein Fahrzeug mit identischer Konfiguration bereits auf Vorrat zur Produktion eingeplant wurde und man sich deshalb nicht am Ende der Liste einreihen muss.


    Die Fahrzeuge auf dieser Produktionsliste stehen (mindestens?) deutschlandweit allen Händlern und über mini.de zur Verfügung. Wenn ich glücklicherweise „meinen“ MINI auf dieser Liste finde und mit der Bestellung zu lange warte, riskiere ich, dass mir jemand anderes das begehrte Fahrzeug wegschnappt. In diesem Fall müsste ich Monate länger auf meinen MINI warten – und natürlich setzt mich das unter Handlungszwang X/

    Gibt es hierzu schon etwas Neues?


    In meinen früheren Autos habe ich grundsätzlich die Veloursfußmatten durch welche aus Gummi ausgetauscht, weil der Wagen damit leichter sauber zu halten ist. Für den J01 würde ich gerne wieder genauso verfahren.


    Für mich kämen nur Originalmatten in Frage, mit Aftermarket-Produkten habe ich noch nie gute Erfahrungen machen dürfen.

    Als ich vergangene Woche hochmotiviert in die Kaufverhandlungen einsteigen wollte, wurde ich vom inzwischen eingeführten Angenturmodell kalt erwischt. Die Berichterstattung dazu war komplett an mir vorübergegangen, weil ich mich in den Jahren nach dem F56-Kauf nicht wirklich mit Pressemitteilungen von MINI befasste.


    Einerseits war ich froh, nicht wie früher x Händler abklappern zu müssen, und auch der gesunkene aktuelle Preis sowie der 2.000 € Aktionsrabatt bis Ende September waren willkommen. Die gewünschte Beratung erhielt ich trotzdem. Anderseits hatte ich früher nicht nur gute Preise, sondern auch weitere Paketleistungen ausgehandelt. Keine (reduzierten) Winterräder oder zusätzlichen Gummifußmattensatz für den Winter on top. Keine Fremdserviceleistungen, wie Folierung beim Partnerbetrieb als Teil des Kaufvertrages. Dass dies nun überhaupt nicht mehr möglich war, enttäuschte mich schon.


    Ein Vorteil den ich sehe ist, dass nun auch kleinere lokale Händler eine reelle Verkaufschance haben. Warum sollte ich dutzende Kilometer zur nächstgelegenen NL oder quer durch die Republik zum Händler mit dem sensationellen Internetpreis fahren, wenn das Autohaus in meiner Kleinstadt den gleichen Preis vermittelt?


    Trotzdem frustrierte es mich etwas, die aufgerufenen Ver- und Ankaufpreise als nicht verhandelbar hinnehmen zu müssen.


    Ein eindeutiges »Top Verkaufsmodell. Gerne wieder.« oder »Früher war mehr Lametta« kann ich dazu nicht abgeben. Es ist kompliziert …