Ja , mir kommt in den Sinn, daß bei dem Agenturmodell und dem geringen "Verdienst" für den Verkäufer einfach die Motivation fehlt.
Nach den beiden Probefahrten und der Ernüchterung (hartes Fahrwerk auch im Aceman und sehr viel Hartkunststoff im Countryman ) kam vom Verkäufer fast nichts mehr.
Ach ja doch eine Aktion kam noch, ein lächerliches Ankaufsangebot für meinen Benziner.
So verliert man Kunden auf Dauer .
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Meine nächsten Zeilen bitte nicht falsch verstehen und sie richten sich nicht gegen Dich als einzelne Person:
Ob Mini netto Kunden verliert, wissen wir nicht. Wen sie sicherlich verlieren, ist der Kunde, der an alten Gewohnheiten festhält und festhalten will. Also einen stationären Verkäufer hat, mit dem er Nachlässe erfeilschen kann, einen Haufen Papier von Beginn bis Ende bekommt, der einen zu irgendwelchen Events einlädt und bei Fahrzeugabholung mit irgendeinem Kram überhäuft.
Aber sie gewinnen Kunden, die es von anderen Marken gewohnt sind, das die Verkaufsabwicklung digital abläuft und volle Preistransparenz herrscht. Sie holen ihr zugelassenes Auto ab, ohne Firlefanz.
Probefahrten gibt es hier wie da, ich denke, das wird bleiben. Eine Anmerkung noch zum Feedback an den Händler hinsichtlich Fahrwerk und Hartplastik: Auch dafür brauche ich den Händler nicht. Heute gibt es noch viel unmittelbarere Wege, dem OEM qualifiziertes Feedback zu geben. Bei vielen Händlern kommt das Feedback nämlich gar nicht beim OEM an.