Seit mehreren Wochen ist es in München de facto nicht mehr möglich, an öffentlichen Ladepunkten der Stadtwerke München zu laden – zumindest nicht mit einem BMW. Offenbar schafft es BMW nicht, die Abrechnung mit den Stadtwerken korrekt abzuwickeln. Bei allen anderen Fahrzeugen funktioniert das Laden problemlos, nur bei BMW nicht.
Das Problem liegt also mM nach klar auf BMWs Seite - gleichzeitig behaupten Sie steif und fest es sei ein Problem der Stadtwerke.
Hier gibt es bei nextmove einige ganz interessante Einblicke:
DCS hat scheinbar die Roaming-Verträge nicht verlängert, weil sie nicht bereit waren, die aufgerufenen Preise zu bezahlen bzw. an die Kunden weiterzugeben.
Wenn wir schon beim Thema Ladeinfrastruktur sind: alle paar Monate ändert MINI Charging was an ihren Verträgen. Der Prozess den dann der Kunde durchführen muss ist eine absolute Frechheit: man hat nur ein paar Tage Zeit und muss ALLE Infos von Null eingeben: VIN, Nummer der Ladekarte, etc.
Warum? Weiß keiner so genau: die Infos hat MINI ja alle schon. Der Support spricht kaum deutsch und verweist nur darauf, dass man sich halt durchklicken muss.
Komisch - das Thema hatte ich noch nicht. Ich muss nur den neuen Bedingungen zustimmen und schon passt wieder alles.
Als Sahnehaube hat BMW Mitte September die Connected API abgeschaltet. Dadurch ist ein für mich ziemlich wichtiges Feature weggefallen, das beim Kauf des Fahrzeugs noch vorhanden war und von mir auch mehrmals täglich genutzt wurde.
Antworten oder Lösungen gibt es bisher keine – das Thema wird tot geschwiegen und niemand fühlt sich wirklich zuständig. Dass die BMW damit mutmaßlich gegen EU-Recht verstoßen stört wahrscheinlich auch niemanden.
Ja, die alte (reverse engineered) Api wurde abgeschalten, dafür gibt es aber eine neue, für Endnutzer kostenlos verfügbare API:
Damit sind auch schon einige Integrationen in diverse Tools wieder umgesetzt, z.B. HomeAssistant, ioBroker oder evcc.