Was erwartet ihr eigentlich von der Reichweitenanzeige?
Woher soll die wissen, wie ihr die nächsten 200 km vorhabt zu fahren? Bin ich nur gependelt und gebe dann ein 300 Autobahnkilometer entferntes Ziel ein: Reichweite geht direkt um rund 50 km nach unten. Und woher soll die Prognose wissen, wie schnell ihr dann der Autobahn fahren wollt? Und schalte ich dann noch die automatische Vorkontitionierung für den Ladestopp ein, geht die Teichweite nochmals um rund 30 km nach unten.
Stelle ich auf Max Range um: Reichweite geht direkt um rund 50 km nach oben. Die App kann Max Range nicht einkalkulieren, weil man es nicht als Startmodus einstellen kann.
Ist wie beim Navi, das und auch Google Maps zeigen mir immer eine zu frühe Ankunftszeit an, wenn ich auf Langstrecke nur 100 statt 130 fahre (die wird dann einfach regelmäßig um 1min hochgesetzt).
Eigentlich könnte die Prognose nur genau stimmen, wenn man immer unter absolut gleichen Bedingungen fährt. Also in der Vergangenheit und in der Zukunft: gleiche Außentemperatur, gleiche Sonnenintensität, gleiches Streckenprofil, gleicher Modus, gleicher Gasfuß …
Dadurch, dass der Elektroantrieb viel effizienter als ein Verbrenner ist, schlägt sich sogar eine Fahrt auf nasser Straße mit höherem Rollwiderstand merkbar im Verbrauch wieder. Von der Heizung, die ja beim ineffizienten Verbrenner gratis ist, mal ganz abgesehen.
Hat jemand Erfahrung mit der Reichweitenprognose von anderen Herrstellern? Können die das besser? Wenn ein Fahrzeug natürlich 700 km Reichweite hätte, würden 50 km mehr oder weniger nicht so stark auffallen wie beim MINI.
Ich habe schon beim Benziner auf die Tanknadel geschaut, genauso schaue ich jetzt auf den SOC.